HowTo – Benziner (2-Takter) einfahren
Wenn man sich ein neues Großmodell kauft, sind die Motoren ungebraucht und noch nie gelaufen. Das bedeutet, dass die Teile sich erst aufeinander einstimmen müssen. Dazu fährt man Motoren ein, um deren maximale Haltbarkeit und Leistung gewährleisten zu können.

Der Einlaufvorgang braucht seine Zeit. Diese Zeit sollte man sich aber auch nehmen! Als erstes muss man natürlich das Modell betanken. Da dies eine Anleitung zum einlaufen von BENZIN-Motoren ist und nicht von Nitros, tankt man sein Großmodell mit 1:25er Benzin-Öl gemisch. Wie man das Benzin mischt, könnt ihr hier nachlesen: HowTo – 2-Takt Benzin mischen.
Dann startet man sein Modell. Wie das geht, ist hier beschrieben:
Die ersten paar Minuten lässt man einfach im Stand den Motor laufen, ohne viel Gas zu geben. Nach und nach immer ein paar kleine Gasstöße geben, damit der Motor nicht überfettet. Dann kann man mit niedrigem Tempo umherfahren. Man sollte schon über den Schleiffpunkt der Kupplung hinwegkommen, damit die Kupplung nicht die ganze Zeit schleifft und sich abnutzt. Also mit wenig Geschwigkeit hin und her, oder in einem großen Kreis fahren. Man kann ab und zu etwas mehr Gas geben und den Motor leicht hochdrehen lassen. 10-20 Minuten später, kann man dann noch mehr Gas geben und etwas stärker beschleunigen. Wenn man den ersten Tank leergefahren hat, kann man nach dem Auftanken auch langsam bis vollgas beschleunigen.
Zur Einstellung des Motors ist dabei zu sagen: Lieber zu fett, als zu mager, da der Motor durch das 1:25er gemisch geschmiert wird und je mehr Benzin in den Motor kommt, um so besser wird er geschmiert. Die Schmierung in der ersten Zeit des Fahrens ist wichtig, damit die Teile sich einschleiffen können. Der Kolben muss sich der Laufbuchse anpassen und andersrum. Bei steigender Motortemperatur dehnen sich die Alu und Stahlteile leicht aus, wurdurch die Reibung an machen Stellen zu- oder abnimmt. Damit das Einfahren seinen Sinn hat, muss der Motor durch die beschriebene Vorgehensweise nach und nach auf Temperatur gebracht werden, damit sich die Teile gleichmäßig ausdehnen und anpassen können.
Wenn man möchte, kann man das ganze auch schneller machen, aber im Grunde das Prinzip sollte man schon beibehalten.
Manche Leute vergleichen die Großmodellmotoren und den Einfahrvogang mit dem einer Kettensäge, was auch im Prinzip genau das gleiche ist, nur das Kettensägen nicht eingefahren werden, sondern sofort mit vollgas in den Einsatz kommen und trotzdem ewig halten, aber viele sagen, dass das Einfahren des Motors ein wichtiger Bestandteil ist, um die Lebenszeit zu verlängern.
Ich persönlich habe meinen Motor auch auf diese Weise eingefahren und er läuft bisher wunderbar rund
Leon…









Ein weiterer und wichtiger Punkt neben der Lebensdauer ist das gut eingefahrene Motoren auch mehr Leistung haben! Also kann ich mich dem guten Bericht von Leon nur anschließen ^-^