Testbericht – WD-40 der Alleskönner
Als Modellbauer und auch in anderen Fällen braucht man immer mal wieder ein Schmiermittel, oder ein Röstlöser, oder Reiniger. Schön, wenn es alles in einem geben würde… Das gibt es!

WD-40 ist Schmiermittel, Röstlöser, Reiniger und vieles mehr in einem. Daher greifen viele Modellbauer zum beliebten WD-40. Auch mich begleitet es schon seit meiner Laufbahn als Modellbauer. Man kann es immer gebrauchen, egal wofür. An Modellautos gibt es genügend bewegliche Teile und Kugellager, die geschmiert und gereinigt werden müssen. Dazu sprüht man WD-40 einfach auf die betroffene Stelle, reibt mit einem Tuch etwas drüber und schön fertig.

Da WD-40 gut in Zwischenräume eindringt und zudem noch Feuchtigkeit verdrängt, entsteht auch ein Langzeitschutz für Kugellager und andere Teile, die rosten können. Was für manche Anwendungen wichtig ist: WD-40 ist silikonfrei.

Was viele nicht wissen/nicht drauf achten: Es gibt eine bestimmte Richtig, in die der Sprühkopf gerichtet sein sollte, um optimal zu funktionieren. Dazu ist an der Oberkante eine kleine blaue Markierung angebracht.


Die Sprühdosen, in denen das WD-40 verkauft wird, sind sehr praktisch und der Sprühkopf sorgt für eine gute Dosierbarkeit. Will man an etwas verwinkeltere Ecken drankommen, wird zu jeder Dose ein kleiner Plastikschlauch mitgeliefert, den auf auf die Spitze stecken kann, um gezielt sprühen zu können.


Hier zum Vergleich das Sprühen ohne Schlauch:

Damit habe ich auch gleich die rostlösenden Eigenschaften an einer alten Zündkerze getestet.


Wie man sieht ist der leichte oberflächliche Rost sehr gut gelöst worden. Das Öl war nach dem “Einlegen” auch braun vom ganzen gelösten Rost. Den tiefen eingefressenen Rost bekommt man mit der nachträglichen Behandlung mit einer Drahtbürste weg. Aber zum entfernen von Flugrost, ist WD-40 zu empfehlen.
Ebenso hier ein vergleich von Plastikteilen gereinigt mit Wasser zu Plastikteilen, die mit WD-40 behandelt wurden.
Die Dämpferbrücken eines Traxxas E-Maxx vorher:

und die Teile gereinigt, nur mit Wasser, oder mit WD-40:


Wie man sieht, glänzt das Teil, das mit WD-40 behandelt wurde und sieht somit zumindest optisch sauberer aus. Auch wenn die löslichen Stoffe sich verflüchtigt haben, bleibt dieser dünne Film zurück. Somit kann man einzelne Teile oder ganze (gebrauchte) Modelle z.B. vor dem Verkauf mit WD-40 tiefenreinigen, um einen besseren Eindruch zu vermitteln.
Fazit:
Wenn man WD-40 auf Ausfahrten mit seinem Modell hat, kann man es bei bedarf an beweglichen Teilen schmieren oder reinigen etc. Also ein sehr vielseitiges Produkt, das nicht all zu teuer ist und im Modellbau viele Anwendugsmöglichkeiten bietet. Die WD-40 Flasche ist in eigentlich jedem Baumarkt zu bekommen in unterschiedlichen Größen, je nach Bedarf.
Benutzt ihr auch WD-40 oder etwas anderes? Wie findet ihr das breite Anwendungsspektrum, das dieses Mittel bietet?
Leon…










Wenn ich als Überschrift Testbericht lese, dann erwarte ich auch einen und keine Produktbeschreibung. Ein paar Fotos als Anwendungsbeispiel wären toll. Zumindest könnte man doch zeigen, wie WD-40 Rost löst. Einfach mal eine verrostete Mutter fotografieren, dann einmal eingesprüht und zuletzt nach dem Rostlösevorgang. Der kleine mitgelieferte Plastikschlauch ist ebenfalls nicht zu sehen, schon gar nicht in Aktion. Solche Punkte könnt Ihr gerne in weiteren Testberichten berücksichtigen, damit der Informationsgehalt etwas höher ausfällt. Das ist jetzt der erste Bericht, den ich hier gelesen habe. Ich werde mich noch etwas weiter umschauen