HPI Savage 5T

Was ist das denn ? Ein kleiner Baja 5T ? Oh, das Chassis … das muss ein Savage sein !? Also ein Savage-Baja ? Gute Frage …
Die Rede ist vom Neusten was Hpi zu bieten hat, der Hpi Savage 5T RTR.
Leicht ist zu erkennen, dass Hpi hier das Design vom Hpi Baja 5T übernimmt. Die Karosserie, die Reifen und Felgen …
Der neue Savage 5T ist mit einer Länge von gut 93 cm und einer Breite von 41 cm der wohl längste Savage aller Zeiten ! Zum Vergleich, der Savage X ist ca. 40 cm kürzer jedoch gut einen cm breiter.

Laut Hpi handelt es sich bei diesem Savage um ein Modell im Maßstab 1:5. Hpi verspricht mit dem Savage 5T eine Dynamik und Agilität wie sie für die Savage Modelle typisch ist, aber gleichzeitig auch eine sehr große Baugröße.
Das Gewicht liegt bei 7kg und somit für den Maßstab doch sehr niedrig wenn man den Savage 5T mal mit dem Baja 5T oder 5B vergleicht, beide Fahrzeuge sind deutlich schwerer. Wirft man jedoch mal einen Blick unter die riesige Karosserie wird klar warum und wie hier so viel Gewicht gespart wurde. Hier ist nämlich kaum etwas anzutreffen was nicht auch jeder kurze (“normale”) Savage auch hat. Einzige Neuerung ist das extrem langgezogene TVP Chassis aus Aluminium, dieses ist knapp 5,6 cm länger als bisher. So bringt Hpi den Savage 5T auf den großen Maßstab.

Als Reifen kommen entwederDesert Buster Reifen oder Terra Pin Reifen zum Einsatz.

Eine Besonderheit die man auf jeden Fall erwähnen muss ist das 3-Gang Getriebe, das der Savage 5T von Haus aus mit sich bringt. Über dieses Getriebe soll die Kraft des starken 5,9 ccm Nitromotors auf die Achsen weitergeleitet werden.

Als Felgenmitnehmer kommen 24 mm 6-Kantaufnahmen zum Einsatz, so ist die Kompatibilität mit Reifen der Baja Modelle gewährleistet. Die Mitnehmer sind aus Aluminium.

Ein verstärktes Differential und dickere Wellen sollen für langlebigkeit des Antriebsstranges sorgen.
Die neuen Differentiale sollen noch stabiler sein und sind komplett aus Metall. Das Differentialgehäuse ist aus Aluminium gefertigt. Verstärkte Antriebswellen übertragen die Kraft des Nitromotors auf die Räder.

Das Hauptzahnrad (52 Zähne) des Savage 5Ts besteht aus Stahl und steht so für lange Haltbarkeit. Auch an der Kupplung wurde gearbeitet. Die Kraft des Motor wird nun über drei Aluminiumbacken auf die Kupplungsglocke übertragen.

Wie bei den meisten Savage Modellen bisher handelt es sich auf beim Hpi Savage 5T um ein RTR Modell. Es ist als komplett aufgebaut und die Elektronik ist bereits eingebaut. Als Lenkservo kommt das SF-5 von Hpi zum Einsatz. Auf der Seite von Hpi wird das Servo mit knappen 9kg Stellkraft angepriesen, so viel ist das meiner Meinung nach bei solch einem großen Modell nicht, aber naja. Es gibt sogar einen 5-Zeller Empfängerakku mit einer Kapazität von 1200 mAh und 6 Volt dazu.

Kommen wir zu einer der wichtigsten Fragen, die Motorisierung. Hpi setzt im riesen Savage auf einen 5,9 ccm Nitro Motor. Laut Hpi hat dieser 3,75 PS und dreht maximal 39.500 U / Min. Damit handelt es sich beim Motor so wie auch bei sogut wie allen anderen Teilen um Teile des Savage XL RTR.
Der Savage ist natürlich komplett kugelgelagert, verfügt über acht Öldruckstoßdämpfer und bei der Bremsanlage handelt es sich um ein Doppelscheibenbremssystem mit Fiberglasscheiben, wie man es z.B. aus dem Savage X 4.6 RTR kennt.
Was soll man davon halten ? Das ist eine gute Frage. Ein über langer Savage, der eigentlich nur ein langes Chassis hat und sich sonst kaum von den kleineren Brüdern unterscheidet. Ein 1:5 Modell mit Nitromotor …
Meine Meinung dazu ist, dass man sowas nicht braucht. Wer was Großes möchte kauft sich einen Baja 5B oder 5T, da stimmt die Leistung, die Haltbarkeit stimmt usw. . Wer einen Savage haben möchte kauft sich einen normalen 1:8 Savage. Bei den kleinen Modellen machen die Nitros wirklich Dampf. Aber ein 7kg Modell mit Nitromotor betreiben … Außerdem ist es doch gerade das das schöne an den Großmodellen, dass eben kein Nitromotor verbaut ist.
Was meint ihr zum Savage 5T von Hpi ?
Sebastian …
[via...] HPI Savage 5T RTR Monstertruck 1/5










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