Grundlage für’s Driften: Plasik-Selfmade Driftreifen + Driften lernen
DRIFTEN, die große Kunst des Kurven fahrens in Querstellung mit allradgetriebenen, tiefergelegten und aufgemotzen Asiatischen Autos. Diese in Japan erstmals erfundene “Sportart” hat auch in Deutschland viele Anhänger gefunden. Ebenso, wie bei den 1:1 Autos, ist das Driften auch in der Modellbau-Szene sehr beliebt geworden und hat viele Anhänger gefunden.

Da man mit den meisten Standartreifen nicht wirklich driften kann wegen zu viel Grip, greifen viele auf die Klebeband-Technik zurück, bei der das Profil einfach mit Klebeband umwickelt wird, bis der Grip so gering ist, dass man auch driften kann, jedoch ist diese Technik eher eine Kurzzeitige Lösung, da das Klebeband nach einiger Zeit vom Asphalt abgeschmirgelt wird. Also brauch man das richtige Mateial. Für die extremen Drifts eignet sich Plastik sehr gut! Darauf sind schon viele gekommen und somit ist es kein Geheimnis mehr, dass man sich ein Plastik-Abflussrohr aus PVC holt und dieses zuschneidet und über die normalen Felgen schiebt und verklebt, wie die normalen Reifen auch. Da die meisten 1:10 Tourenwagen Felgen einen Außendurchmesser von 52mm haben, ist ein Rohr mit 53mm Innendurchmesser perfekt. Die Breite der Felgen spielt keine Rolle, da man das PVC-Rohr selbst zuschneidet und daher die Breite selbst bestimmen kann.
Dadurch erhält man einen harten Reifen mit minimalem Grip, mit dem das Auto in Kurven sofort mit dem Heck ausbricht und damit ist die Grundlage zum Driften geschaffen.
Dann kann es auch schon nach draußen gehen zum testen. Der Untergrund sollte möglichst glatt sein, um optimal driften zu können. Man sollte damit anfangen, mit viel Gas und voll eingeschlagener Lenkung einen kleinen Kreis auf der Stelle zu fahren, um sich an das neue Fahrverhalten zu gewöhnen. Dann nach und nach vom Gas gehen, sodass der Kreis größer wird, bis das Auto in einem maximal großen Kreis fährt. Dann wieder in die Ausgangsstellung mit viel Gas und voll eingeschlagener Lenkung im Kreis drehen und den Lenkeinschlag verringern. Es entsteht der gleiche Effekt, wie wenn man vom Gas geht. Wenn man das ein paar mal macht, kann man versuchen um einen festgelegten Punkt, wie zum Beispiel eine Pylone zu fahren und den Driftwinkel durch Gas und Lenkung zu beeinflussen. Wenn man das drauf hat, kann man auch mal größere Kreise fahren und auch mal eine 8, bei der man auch mal in die andere Richtung driftet. Durch diese Übungen lernt man das neue Fahrverhalten des Autos optimal kennen und weiß, wie es sich verhält.
Man kann sich auch eine Strecke abstecken oder auf den Asphalt malen mit Kreide o.ä. und versuchen möglichst elegant um die Kurven zu Driften.
Der optimale Drift sieht dann so aus:
Bereits vor der Kruve einlenken, sodass das Heck ausbricht, im Kurveneingang die Lenkung auf neutral stehen haben, aber das Heck schon richtig platziert, am Scheitelpunkt der Kruve die Lenkung in die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen, das Auto Senkrecht zur Fahrtrichtung und im Kurvenausgang den Drift “ausklingen” lassen durch stärkeres gegenlenken und geradeaus weiterfahren, auf die nächste Kurve zu
Leon…










Hey habe eine frage!!!
Bin anfänger habe einen tamiya tl 01 4wd mit einen 17 turns motor habe gester das hintere diff gespeert und habe jetzt reifen aus pvc selber gemacht das problem ist nur ich komme auf keine geschwindigkeit da die reifen völlig durchdrehen hast du vl ein paar tipps wäre sehr froh darüber danke in vorraus
Mfg Herbert